Warum fliegen Dächer?


Falsch gebaute, unberechnet beladene und alte Dächer können seriöse Personen- und Eigentumsverluste verursachen. Dächer sind wie Flugzeugflügel. Infolge falscher und mangelhafter Anwendungen in der Türkei heben Winde, von die Dächer von unten belasten, diese hoch. Statistischen Studien zufolge fliegen bei einem starken Föhn in der Türkei durchschnittlich 300 Dächer davon und Wasserspeicher, die ohne richtige Berechnung auf den Dächern angebracht werden, verursachen seriöse Probleme.





Heutzutage schützen Dächer nicht nur das Gebäude wie eine Hülse, sondern übernehmen auch andere Funktionen. Solarzellen zur Produktion von Warmwasser durch Solarenergie, deren Wasserspeicherauf bzw. zwischen den Dächern, Photovoltaikpaneele zur Stromproduktion, Satellitenantennen für Fernseher und sogar Basisstationen werden auf Dächern angebracht. Wenn diese Equipments auf eine Berechnung und einem Projekt basierend und zweckmäßig auf dem Dach angebracht werden, entstehen keine Probleme. Jedoch führen leider willkürliche, ungenehmigte, unberechnete und unkundig angebrachte Zusätze in unserem Land zu ernsten Gefahren für das Gebäude und die Umgebung in Fällen wie Wind, Sturm und Erdbeben. Diese unberechneten Lasten sind ein großes Risiko für die Türkei, in der 95% der Bevölkerung unter Erdbebengefahr lebt.



Werden bei der Projektierung der Dächer, in der Konstruktions- bzw. Instandhaltungsphase einige wesentliche Phasen wissentlich oder unwissentlich außer Acht gelassen, z.B. kein Dachprojekt vorbereitet wird, die Konstruktionstechniken nicht befolgt, außernormative Materialien eingesetzt oder Konstruktionsarbeiten von unwissenden, unqualifizierten, unlizenzierten Personen durchgeführt werden, sollte man mit ernsten Problemen rechnen. Die Wind- und Erdbebenverbindungen von Dächern haben eine lebenswichtige Bedeutung. Um eine Wegfliegen des Dachs bei starkem Wind oder bei Erdbeben zu verhindern, sollte vor allem darauf geachtet werden, das Dach richtig am Gebäude zu befestigen.



Zur Wind-Vakuum-Berechnung.